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Deutschland

Unsere Aufgabe in Deutschland unterliegen einem kontinuierlichen Wandel. Mit dem Aufbau des Geistlichen Zentrums Franziskus im Mutterhaus in Salzkotten sind neue Aufgaben hinzugekommen.  Weg und Weisung ist uns das Wort Gottes. Im gemeinsamen Gehen, Wahrnehmen und Hören wird sich uns der Weg auftun, Charismen und Begabungen aller Mitgehenden werden sich entfalten, eine geschwisterliche Lebenswelt wird wachsen. Unsere Schwestern sind heute in unterschiedlichen Bereichen tätig: In der Pflege und Betreuung alter Menschen in zwei Altenheimen, in der Seelsorge für unterschiedliche Zielgruppen, in der Fürsorge für politisch, ethnisch oder religiös Verfolgte und Menschen in besonderen sozialen Notlagen sowie in der Pastoral für Ruhestandspriester und in der Berufungspastoral im Erzbistum Paderborn.

Symbolbild Beratung

Unsere Altenheime

Die Pflege und Betreuung alter und kranker Menschen gehört seit den Anfängen der Kongregation zu unseren Aufgaben. Heute haben wir die Trägerschaft für zwei Altenheime in Salzkotten und in Marsberg-Beringhausen. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen in Zusammenarbeit mit den Ordensschwestern für eine optimale, aktivierende und fürsorgliche Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Altenheim St. Clara

Das Altenheim St. Clara schließt sich dem Gebäude des Mutterhauses der Franziskanerinnen an. Unser Haus verfügt über 67 Pflegeplätze für Ordensschwestern sowie für Nicht-Ordensangehörige.

Weitere Informationen:  www.st-clara-salzkotten.de

Altenheim St. Franziskus

Sicherheit, Komfort und Geborgenheit werden im Altenheim St. Franziskus in Marsberg-Beringhausen groß geschrieben. Das im Jahr 2010 bezogene Haus ist ein Ersatzneubau für das frühere Altenheim St. Franziskus. Es ist ganz auf die individuellen Bedürfnisse alter Menschen ausgerichtet. Das Haus bietet höchsten Wohnkomfort in 60 geräumigen Einzelzimmern.
Mehr Informationen unter:  www.altenheim-franziskus.de

Workshop im Forschungsprojekt "Communio firmo prosperamus".

Forschungsprojekt „Communio firmo prosperamus“

Unser Modellprojekt im Alteneim St. Clara in Salzkotten steht für das Fördern und Stärken einer guten Gemeinschaft. Das Projekt ist ein auf drei Jahre angelegt und hat im Herbst 2020 begonnen.

Träger des Forschungsprojektes ist die Altenheim St. Clara gGmbH. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Weitere Informationen: https://modellprojekt-st-clara.de/

Kontaktstelle in Herten

Schwester Daniela Ließke bietet in der Caritas-Kontaktstelle Turmstraße ein Beratungsangebot für Menschen in Not an. Bei diesen Hilfen wird sie unterstützt von Doris Wetzel von der Koinonia.

Immer mehr alte Menschen sind sehr einsam und allein. Der Bewegungsradius wird geringer, Freunde und Bekannte sterben, die „kleinen Kontaktstellen“ wie Gemeindestrukturen, Versorgungsstrukturen, Geschäfte, Banken usw. werden weniger. Die Kommunikationen laufen fast nur noch über Kanäle wie Radio, Fernseher, Telefon. Die Menschen werden von der Technisierung und Digitalisierung abgeschnitten. Alle Hilfen wie Essen auf Rädern, Service oder Pflege laufen ohne nähere Beziehungen.

Das alles führt im Laufe der Zeit zu:

– Alleinsein
– Einsamkeits- und Verlassenheitsgefühle
– realer Verlust an zwischenmenschlichen Kontakten
– innere destruktive Dialoge: „ich kann nicht mehr“, “ keiner besucht mich“,…
– psychische und körperliche Symptome
– körperliche Vernachlässigung, z. B. mangelhafte Ernährung, Verwahrlosungstendenzen, emotionale Unausgeglichenheiten.

Es kommen aber auch jüngere Menschen mit unterschiedlichen Sorgen und Nöten zur Kontaktstelle. Die Verschuldungen nehmen rasant zu bei alleinerziehenden Frauen mit Kindern, bei alleinlebenden Menschen ohne Arbeit, bei Rentnerinnen mit einer geringen Rente oder bei Familien, wo das Gehalt nicht ausreicht, um die ganze Familie zu ernähren.

Schw. M. Daniela und Doris Wetzel besuchen Arme in Krankenhäusern, in Altenheimen und machen auch Hausbesuche. Sie begleiten Menschen zum Arzt oder zu Ämtern, Banken oder auch mal auf den Friedhof.

Ihr Ziel ist es, für diese Menschen da zu sein, ihnen menschlich zu begegnen, damit die Einsamkeit nicht zu einem ernsten Problem oder zur unerkannten Krankheit wird.

 

Sozialer Dienst im Stadtteil


In den Paderborner Stadtteilen Auf der Lieth, Kaukenberg und Goldgrund am Stadtrand von Paderborn lebt eine vielfältige Bevölkerung. Russlanddeutsche wohnen hier, Deutsche mit geringem Einkommen, Menschen aus Polen, Afghanistan und der Türkei. Das Neubaugebiet macht einen schmucken Eindruck, dennoch konzentrieren sich hier mehr soziale Probleme als in anderen Stadtteilen von Paderborn. Schwester M. Cäcilia lebt dort mittendrin. Gemeinsam mit dem Caritasverband Paderborn leistet sie soziale Dienste im Stadtteil. An ein bis zwei Tagen in der Woche können Kunden der Paderborner „Tafel“ dort auch Lebensmittel bekommen.